Auf den Spuren der Gletscher im Östlichen Günztal

Während der letzten Eiszeit reichte der Illergletscher bis in die Gegend von Obergünzburg. Die Landschaft um den Marktflecken ist geprägt von den Moränen dieses Gletschers und dem tief eingeschnittenen, ehemaligen Urstromtal, durch das heute die Östliche Günz fließt. Eine Vielzahl von Wandermöglichkeiten führt sowohl durch die Talsohle mit ihren Wiesen und Feuchtflächen als auch auf die Höhen der seitlichen Moränen, von deren Höhen sich mitunter überwältigende Aussichten auf das Alpenvorland und die Alpen eröffnen. An einer der steilen Flanken, die das Günztal nach Osten begrenzen, kann man im besonders eindrucksvollen Geotop „Teufelsküche“ die Eiszeitrelikte und Auswirkungen der urzeitlichen Wasserströme erforschen. Die „Teufelsküche“ bildet einen unverzichtbaren Bestandteil einer sehr empfehlenswerten, längeren Wanderung, die – ausgehend von Obergünzburg – beide Talseiten berührt und somit längere An- und Abstiege einschließt.

 

Anforderungsprofil: Leicht
Zeit: ca. 3,5 Stunden

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