Im "Schatten" der Waldburg

Dem Reisenden, der aus Franken und Baiern herüber kommt, empfehlen wir den Besuch der Waldburg, die wie geschaffen ist zu einer Rundsicht. (http://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Schwab)

Die Waldburg ist ein besonders markantes Beispiel einer Höhenburg. Weithin übersehbar thront sie auf einem Drumlin, einem kegelförmigen, geologischen Relikt aus der Würmeiszeit. Die Rundsicht vom begehbaren Dach reicht bei günstigem Wetter von den Schweizer Bergen bis zum Ulmer Münster. Die Rundwanderung beginnt zu Füßen der Waldburg im Zentrum des gleichnamigen Ortes und führt durch Moore, Wälder und Streuobstwiesen im weiten Bogen um den markanten Geländepunkt. Unterwegs trifft man immer wieder auf kleine Weiler mit malerischen Bauernhäusern, passiert alte Wegkapellen oder von Schilf gesäumte Teiche. Wegstrecken, die an den Südflanken der eiszeitlichen Hügel entlang führen, bieten Aussichten, die sowohl einen eindrucksvollen Blick über die oberschwäbische Kultur- und Hügellandschaft als auch ein großzügiges Bergpanorama bieten. Die Wanderung folgt vorwiegend nicht asphaltierten, ruhigen Wegen und Pfaden. Alle Wege sind mit geeignetem Schuhwerk ohne Schwierigkeiten zu begehen.

 

Den Formen der Landschaft folgend lösen sich An- und Abstiege ab. Gute Kondition erhöht den Wandergenuss. Da es eine ganze Reihe von Möglichkeiten gibt, im direkten Umfeld der Waldburg zu wandern, können die Gehzeiten an die jeweiligen Wünsche angepasst werden. Empfehlenswert sind darüber hinaus die Besichtigung der Burg und eine abschließende, zünftige Einkehr in einem der Gasthäuser in Waldburg und Umgebung.


Anforderungsprofil: Mittel
Zeit: ca. 2,5 Stunden

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